GNZ 10.12.2018 – B-Team

VfB Oberndorf II – SV09 Somborn II 9:1 (4:1)

Eine Galavorstellung zum Jahresabschluss der gesamten Gastgeberelf mit der Vier-Tore-Show von Spielertrainer Thomas Wirsing.
Zum Gast: Außer dem Treffer zum 3:1 gab es keinen weiteren Torschuss mehr, die Enttäuschung bei Spielertrainer Steffen Schaffrath war riesengroß, hatte man doch im Hinspiel noch 2:1 gewonnen.
Zum Spiel: Von Beginn an machte der VfB deutlich, wer der Herr im „Rabengrund“ sein würde. Schon in der 13. Minute gelang Thomas Wirsing, nach einer schönen Kombination und der scharfen Hereingabe von Jannik Schreiber, aus kurzer Distanz das 1:0. Mit dem 8:1, einem Abstauber, schob sich Thomas Wirsing mit seinem 23. Saisontreffer auf Platz eins der B-Liga-Torjågerliste. Jakob Desch beendete das 2. Adventsschießen in der 80. Minute mit dem letzten Tor im alten Jahr.
SR: Christmann (Westerngrund).
Zuschauer: 40-
Tore: 1:0 Wirsing (13.), 2:0 Eiqentor Maier (13.), 3:0 E. Korn (37.), 3:1 Jashi (40.), 4:1 Hull (41.), 5:1 Wirsing (47.), 6:1 Korn (51.), 7:1/8:1 Wirsing (56./62.), 9:1 Desch (80.).
Beste Spieler: VfB II geschlossen stark.

GNZ 01.12.2018

Schröer hat sein Wunschteam

Sportverein Somborn wählt einstimmig neuen Vorstand bei Mitgliederversammlung

Freigericht-Somborn (re). Die Mitglieder des Sportvereins SV09 Somborn haben auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwochabend einen neuen Vorstand gewählt (die GNZ berichtete). Der neue Vorsitzende Sascha Schröer und sein Team (siehe Info-Kasten) erhielten unter Ausschluss der Öffentlichkeit das einhellige Vertrauen der knapp 80 Mitglieder im Vereinsheim. Gegenkandidaten hatten sich nicht beworben. Bemerkenswert ist der elfköpfige Jugendausschuss, der an dem Abend gebildet wurde. Die Aufgabe des Jugendleiters liegt ebenfalls in den Händen von Schröer.
Nach den Berichten der Sportlichen Leitung (Harald Bossert), des Jugendwarts (Sascha Schröer) und dem Kassenbericht folgte eine Aussprache unter den Mitgliedern des SV09 Somborn. Es wurden auch die Fragen zur sportlichen Situation beantwortet und in diesem Rahmen fair diskutiert.
Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen
Im Anschluss stellte der zur Wahl für den Vorsitz stehende Sascha Schröer seine Ziele und Ideen für die zweijährige Amtszeit vor. Dabei verwies er auf den gemeinsamen Mitglieder-Workshop im März, aus dem die Ziele, welche die Mitglieder für den Verein erarbeitet hatten, weiter vom neuen Vorstand umgesetzt werden sollen. Es stehe der Verein im Mittelpunkt und keine einzelne Mannschaft, sondern die Förderung der Jugend und die Vereinskultur.
Schröer verwies auch darauf, dass eine Vorstandsarbeit nur mit vereinten Kräften vieler Vereinsmitglieder funktionieren könne und er auch deshalb schon vorab mit den Mitgliedern viele Gespräche geführt habe, die ihm und dem neuen Vorstand ihre Mitarbeit zugesichert hätten.
Die Aufgaben sollen auf möglichst viele Schultern verteilt werden. Die „Wunschmannschaft“ des geschäftsführenden Vorstandes erhielt breite Unterstützung.
Wie wichtig dem SV09 Somborn die Jugendarbeit ist, zeigt der große, neu gewählte Jugendausschuss mit elf Mitgliedern und zwei Beisitzern. Auch in diesem Gremium werden die Aufgaben von mehreren Verantwortlichen geschultert — und so eine möglichst optimale Voraussetzung für eine gute zukunftsträchtige Jugendarbeit gelegt.
Elfköpfigen Jugendausschuss gebildet
Der neue Jugendausschuss be steht aus: Mike Lazarus, Michael Schmatloch, Marc Jeschke, Thomas Schlenz, David Wehner, Steffen Schaffrath, Britta Schröer, Alex Kehl und Sascha Schröer. Die Beisitzer sind: Antje Lazarus und Alexandra Frey.

Der neue Vorstand

Vorsitzender: Sascha Schröer
Vize-Vorsitzender: Marcus Adam
Kassierer: Peter Schließmann
Stellvertretende Kassiererin: Michele Gelen
Schriftführer: Michael Börner
Stellvertretender Schriftführer: Horst Rinkenberger
Sportlicher Leiter: Harald Bossert
Spielausschuss-Chef: Mike Lazarus
Spielausschuss: Marcus Adam, Harald Bossert, Geza Heide, Mike Lazarus
Berater: Alex Kehl und Norbert Frettlöhr
Ältestenrat: Anton Dornhecker, Rudolf Naumann, Jürgen Müller und Simon Müller

GNZ 12.11.2018

NEUE FOR SOMBORN

Der SV09 Somborn vermeldet vier „Neuzugänge“: Es haben sich Sven Schaffrath, Manuel Staab, Marcus Baumann und Ernst Fischer bereit erklärt, für die 09er zu spielen. Die „Altstars“ des SVS haben ihre Hilfe angeboten, die die Somborner Verantwortlichen um den Spielausschuss-Vorsitzenden Mike Lazarus gerne annehmen. Dass die Neuzugänge dem SVS weiterhelfen, zeigten Schaffrath und Staab schon beim gestrigen Spiel in Roth. Staab traf selbst und gab zwei Vorlagen. Schaffrath glänzte mit vielen tollen Pässen.

GNZ 12.11.2018 – B-Team

Melitia Roth — SV09 Somborn II 1:5 (0:4)

Überfallartig legte der Gast gegen unkonzentriert wirkende Melitia-Spieler innerhalb von 17 Minuten die Grundlage für den hochverdienten Sieg. Erst als Florian Streubel in der 67. Minute das 1:4 erzielt hatte, wurde Somborn schwächer, während Roth bis zum Schlusspfiff gleichwertig war.
SR: Can (Frankfurt).
Z: 50.
Tore: 0:1 Gashi (8.), 0:2 Staab (10.), 0:3 Mert (14.), 0:4 Haje (17.), 1:4 Streubel (67.), 1:5 Haje (82.).
Rote Karten: Haje (SVS II/83.), Dorosenko (Roth/83.)

GNZ 29.10.2018 – B-Team

SV09 Somborn II – Germania Bieber II 2:1 (1:0)

Der Gastgeber verdiente sich den Sieg durch viel Fleißarbeit, musste aber bis zur 45. Minute warten, ehe Quassim Haje nach einem Merth-Freistoß gegen den Pfosten den zurückprallenden Ball über die Linie schob. In der 73. Minute schoss nach zähem Spiel Paul Gutier nach einem Schlenz-Pass aus sieben Metern ein. Erst in der 90. Minute markierte Alexander Wieg mit einem feinen Seitfallzieher aus 16 Metern den Ehrentreffer.
SR: Gottlieb (Bad Homburg).
Z: 30.
Tore: 1:0 Haje (45.), 2:0 Gutier (73.), 2:1 Wieg (90.).

GNZ 22.10.2018 – B-Team

SG Hesseldorf/W/N Sp. – SV09 Somborn II 6:2 (1:0)

Die in Bestform spielenden Gastgeber ließen nie Zweifel am Sieg aufkommen. Nachdem Damir Dudevic per Strafstoß den Pausenstand erzielt hatte, spielte die SG im zweiten Abschnitt nur noch auf ein Tor. Alexander Treat traf nach Dudevic-Pass zum 2:0, ehe Paul Gutier nach Abwehrfehler das 2:1 erzielte. Jetzt ging es Schlag auf Schlag: Zweimal Christoph Schneider, jeweils nach klugen Dudevic-Pässen, Kleiß per Abstauber und wieder Schneider nach Vorlage von Hodermann stellten auf 6:1 ehe Haje einen Fehler des SG-Liberos zur Ergebniskosmetik nutzte.
Schiedsrichter: Vereeken (Hammersbach).
Zuschauer: 40.
Tore: 1:0 Dudevic (30./FE), 2:0 Treat (49.), 2:1 Gutier (57.), C. Schneider (60./76.), Kleiß (83.), C. Schneider (87.), Haje (87.).
Beste Spieler: C. Schneider (Hesseldorf) — geschlossen (SVS II).

GNZ 18.10.2018 – B-Team

FC Burgjoß — SV09 Somborn II 2:2 (1:0)

In der ersten Halbzeit agierten die Gäste leicht überlegen, wobei die personell etwas ausgedünnten Burgjosser im Angriff stets gefährlich waren. Hätte Ensar Akbulut in der 67. Minute nicht den Pfosten getroffen, wäre für die Jossgründer ein Heimsieg durchaus drin gewesen.
Schiedsrichter: Mehana (Gemünden).
Zuschauer: 40.
Tore: Grande 1:0 (32.), Gutjer 1:1 (54.), Pfeiffer 2:1 (80.), 2:2 Haje (85.).
Beste Spieler: Beide Mannschaften geschlossen.

GNZ 15.10.2018 – B-Team

SV09 Somborn II – VfR Meerholz II 4:0 (2:0)

Paul Gutjer führte Somborn früh auf die Siegerstraße. Durch den Doppelpack von Qassim Haje und dem ersten Senioren-Tor von Alban Gashi stand am Ende ein ungefährdeter 4:0-Sieg auf der Anzeige. „Gashi hat bis vor Kurzem noch in der A-Jugend gespielt und macht heute in seinem zweiten Einsatz gleich sein erstes Tor. Da ist er ruhig geblieben und hat den Ball über den Keeper gehoben. Das war das Tor des Tages“, freut sich SVS-Pressesprecher Müller.
SR: Bange (Hanau).
Zuschauer: 35.
Tore: 1:0 Gutjer (18.), 2:0 Haje (45.+ 3), 3:0 Gashi (85.), 4:0 Haje (87.).
Rote Karte: Koc (87./Meerholz).
Bester Spieler: Haje (SVS).

GNZ 04.10.2018 – B-Team

SV09 Somborn II — Germania Rothenbergen II 1:1 (0:0)

„Wenn wir in der ersten Hälfte 0:5 hinten liegen, wäre das richtig gewesen“, moniert SVS-Spielertrainer Steffen Schaffrath das lustlose Spiel seiner Mannschaft. Nach einem langen Einwurf kam Röller frei vor das Tor des SVS und bekam einen abgewehrten Ball auf den Fuß, zum 0:1. In der 92. Minute der glückliche Ausgleich: Schlenz brauchte nach einem Zweikampf in der Luft mit dem Gästekeeper frei vor dem Tor nur noch einzuschieben.
SR: Schrödter (Eichen).
Z: 30.
Tore: Röller 0:1 (57.), 1:1 Schlenz (92.).
Beste Spieler: Bossert (SVS II) – Lenz, Weber, Röller (R II).

GNZ 29.09.2018 – A-Team

Der SV09 Somborn zieht seine erste Mannschaft zurück

Teamsprecher Öztürk und Preis kritisieren Vorstands-Entscheidung

Fußball (dg). Die sich bereits seit Tagen anbahnende Entscheidung ist gefallen: Der SV09 Somborn zieht seine erste Mannschaft aufgrund von Personalmangel mit sofortiger Wirkung aus der Kreisoberliga Gelnhausen zurück. Der Bruch zwischen Teilen der Mannschaft und dem Vereinsvorstand hat sich als unüberbrückbar herausgestellt. Die Freigerichter stehen damit als erster Absteiger aus der heimischen „Königsklasse“ fest. Das Team wird an das Tabellenende gesetzt, alle weiteren Spiele des SVS werden jeweils mit 3:0 für den kommenden Gegner gewertet. Die zweite Mannschaft der Freigerichter spielt weiterhin in der Kreisliga B, hat aber in der laufenden Saison kein Aufstiegsrecht. Die Somborner wollen in der kommenden Saison in der Kreisliga A Gelnhausen einen Neuanfang starten.
Der stellvertretende Vorsitzende des SV09 Somborn, Marcus Adam, bestätigte gestern den Rückzug: „Die erste Mannschaft hat sich am Donnerstagabend noch einmal zu einer Unterredung getroffen. Dabei hat sich die grundsätzliche Ausgangsposition nicht mehr verändert. Einige Spieler sind nicht bereit, die Position des Vorstands zu akzeptieren, wir sind von Vorstands-Seite her nicht bereit, nachzugeben.“ Es sei nicht erkennbar, dass sich die aus Sicht des Vorstandes inakzeptable Einstellung der Mannschaft in puncto adäquate Teilnahme am Vereinsleben und respektvoller Umgang mit Ehrenamtlern geändert habe oder ändern werde.
Spielertrainer Zortuk erklärt enttäuscht seinen Rücktritt
„Aufgrund dessen haben wir uns zum sofortigen Rückzug des Teams entschieden“, verdeutlichte Adam. Die Tür stünde aber für diejenigen Spieler weiter offen, die im B-Team weiterspielen wollten, betonte der Funktionär. Die genaue Anzahl der Spieler des Erstmannschaftskaders, die sich vom SVS distanzieren und nicht mehr das SVS-Trikot tragen werden, vermochte Adam nicht zu nennen. Für diese „abtrünnigen“ Akteure ist ein Vereinswechsel laut Statuten erst in der nächsten Wechselperiode (1. bis 31. Januar 2019) möglich. „Wobei die Wartefrist entfällt, wenn das letzte Pflichtspiel nachweislich länger als sechs Monate zurückliegt“, wie Kreisfußballwart Gerhard Pfeifer in seiner offiziellen Mitteilung des Sachverhaltes ergänzte. Derweil stellte Marcus Adam abschließend klar: „Wir schauen jetzt nach vorne mit der Intention, in der kommenden Saison in der Kreisliga A einen Neuanfang zu starten.“
Nach dem Bekanntwerden dieser weitreichenden Entscheidung äußerten sich auch Spielertrainer Tuncay Zortuk und die Spieler Volkan Öztürk und Michael Preis im Namen der Mannschaft. Ihre Darstellung der vereinsinternen Vorgänge fällt naturgemäß anders aus als die Argumentation von Vorstandsseite und erweckt den Eindruck, die Chefetage hätte aufgrund finanziel1er Engpässe nur auf eine Gelegenheit gewartet, um einen Notbremsen-Hebel zu betätigen.
Zortuk erklärte: „Es ist in jedem Fall schade, dass es so weit gekommen ist, und ich bin der Meinung, dass es nicht so weit hätte kommen müssen. Als Konsequenz der jüngsten Entwicklung habe ich dem Vorstand meinen Rücktritt mitgeteilt. Ich hatte hier schöne anderthalb Jahre als Spielertrainer und alle in Somborn sehr lieb gewonnen — wir gehen im Guten auseinander, ich werde jetzt erst einmal eine Pause einlegen.“ Sicherlich habe auch die Mannschaft Fehler gemacht, aber der Vorstand habe aus seiner Sicht überreagiert, sagt Zortuk.
In dieselbe Kerbe schlugen Torwart Volkan Öztürk und Routinier Michael Preis, die stellvertretend für die erste Mannschaft des SV09 Somborn Stellung bezogen. „Sicherlich haben wir auch als Mannschaft Fehler gemacht, die aber unserer Meinung nach weniger gravierend waren, als es der Vorstand öffentlich dargestellt hat. Wir sind schockiert, welche drastischen Folgen daraus erwachsen sind. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass es nur einzelne Spieler waren, die Probleme mit dem Vorstand hatten. Der Vorstand hat nicht versucht, eine gemeinsame und einvernehmliche Lösung zu finden, uns wurde die Pistole auf die Brust gesetzt. Es war von mangelnder Trainingsbeteiligung die Rede. Dass wir zurzeit viele Verletzte und auch auswärtige Spieler haben, die absprachegemäß nur einmal in der Woche trainieren, muss in diesem Zusammenhang unbedingt auch erwähnt werden. Wir haben in aller Regel auch die Trainingstore weggestellt, auch diejenigen der Jugendmannschaften.“
Der Vorstand habe den konstruktiven Dialog mit der Mannschaft nicht gesucht, „wir Spieler hatten den Eindruck, es wurde regelrecht nach Fehlern von uns gesucht, die dann prompt auch gefunden wurden. Auch der Zeitpunkt der vom Vorstand anberaumten ‚Aussprache‘ ist bemerkenswert. Wir hatten aus den zurückliegenden drei Spielen immerhin sieben Punkte geholt und standen im gesicherten Mittelfeld. Da muss die Frage erlaubt sein, ob eine solche Aktion des Vorstandes in diesem Moment wirklich nötig war“, erklärten Öztürk und Preis.
Auch der Vorwurf des mangelnden Respekts gegenüber Ehrenamtlern und der mangelhaften Teilnahme am Vereinsleben sei so nicht richtig: „Wir sind alle Menschen mit Emotionen, und dass gerade unmittelbar nach Niederlagen nicht immer alles so vernünftig ist, was Spieler so von sich geben, sollte nachvollziehbar sein. Wir haben aber niemanden bewusst respektlos behandelt und sehr wohl regelmäßig am Vereinsleben teilgenommen. Dass Amateurspieler aber auch nicht immer vollzählig und gleichzeitig bei Vereinsfesten erscheinen können, sollte auch jeder akzeptieren.“
Abschließend verwehren sich die Teamsprecher entschieden gegen Mutmaßungen, wonach es sich im „Fall Somborn“ auch um kulturelle Differenzen — im Kader stehen viele Spieler mit Migrationshintergrund — gehandelt habe: „Wir waren eine funktionierende Mannschaft und wären es auch weiterhin gewesen.“