SOMA

Als wichtiger Bestandteil bringt sich die SOMA des SV09 seit mehr als 40 Jahren in den Verein ein. Die SOMA ( Sondermannschaft ) wurde 1962 von Ottmar Schmitt und Heinz Dambruch aus der Taufe gehoben und von Carl Röll 1970 an Rudolf Naumann übergeben. Bis zum Februar 1994 stand der König Fussball mit einzigartigen Erfolgen im Vordergrund, ehe die alten recken Tribut zollen mussten. Monatliche Treffen runden seither das Bild ab.

Sporadisch kickten schon vor 1962 die Somborner Alten Herren, doch mit einem Fußballturnier in Büdingen begann eigentlich so richtig der SOMA-Fußball beim SV09 Somborn. Ottmar Schmitt und Heinz Dambruch in der Gründerzeit und auch nachher Carl Röll trugen zumeist Spiele mit Partnern aus ihren aktiven Zeiten aus. Als 1970 Rudolf Naumann das Steuer übernahm, vollzog sich ein riesiger Wechsel. Durch die grossartige Jugendarbeit beim SV09 war der aktive Stamm so stark, dass fast jährlich Spieler aus dem Aktivenbereich die SOMA verstärkten. Zudem zog durch die Höherklassigkeit des SV auch ein grossartiges Niveau in das Team der SOMA ein.

25 Jahre lang brauchte sich die Elf von SOMA-Boss Rudolf Naumann vor keinem Gegner zu verstecken, zumeist war das gegenteil der Fall. Jedes Jahr wurden über 30 Spiele durchgeführt; die Partien in Südhessen und bis ins bayerische hinein sehr erfolgreich abgeschlossen.

Zuerst Peter Böhm, dann Bruno Müller, Karlheinz Roth und Andreas Weigand erzielten Tore am Fliessband, die fast jährlich über der 100-er Grenze lagen.

Neben grossen Turniererfolgen wurden auch Spiele gegen Prominenten-Teams von Kickers Offenbach, Hanau 93 und Viktoria Aschaffenburg erfolgreich gestaltet. Als im Freigericht eine Grosssporthalle gebaut wurde, war die SOMA auch hier sehr aktiv und gewann in den folgenden Jahren im gesamten Main-Kinzig-Gebiet überdurchschnittlich viele Turniere.

Im Februar 1994 schnürten die Sportler bei einem Hallenturnier in Grossauheim zum letzten Mal ihre Stiefel. Dies war aber längst nicht alles was man im Laufe von fast 35 Jahren erarbeitet hatte;

Freundschaften waren aufgebaut und hatten sich gefestigt. Daher wurde vereinbart sich auch weiterhin monatlich zu Treffen. Der Stamm trifft sich zu Wanderungen, Fahrten Grill-, Oktober- und Faschingsfesten und diskutiert über die schönen, erfolgreichen Zeiten. Zum Jahresabschluss wird immer wieder eine Wanderwoche in die Berge und eine vorweihnachtliche Feier durchgeführt.

Unvergessen sind noch die grossen reisen nach Stuttgart, München, Wien, Berlin, Nördlingen, Bad Wörrishofen etc. . Veranstaltungen für wohltätige Zwecke waren reichliche Abwechslung neben dem Fussball.

Über viele Jahre stellte die SOMA-Crew einen Maibaum auf, feierte erfolgreich den SOMA-Kappenabend und viele erinnern sich noch an das Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen. Unter der Leitung von Rudolf Naumann wurde dieser Höhepunkt vom 11. bis 14. Juni 1987 zusammen mit dem Verein mit viel Sport, aber auch mit einer grossen Show und einer Jubiläumsverlosung durchgeführt.

Im Verein beteiligte sich die SOMA stets bei den verschiedensten Arbeiten wie dem Bau des Sportheimes, der Sportanlage, beim Wirtschaftsdienst, bei Festen, wobei auch die Frauen sehr tatkräftig mit Hand anlegten. Auch in der Vereinsführung sind über viele Jahre Personen bereit mitzuwirken.

Wenn auch die Jahre schwinden, so wird die Freundschaft, die Geselligkeit und das monatliche Treffen fortgeführt. In den Jahren seit 1997 hat sich zudem eine fast regelmässige wöchentliche Wanderung etabliert, zu der sich ein Kern von 6 – 9 Personen trifft. Diese findet immer Mittwochs statt. Gestartet wird zwischen 10 und 11 Uhr und endet nach einem Marsch von 20 bis 25 km ( meist im bayerischen Raum ) so gegen 17 Uhr wieder im heimatlichen Freigericht.

Wer Interesse an Geselligkeit und Natur hat, kann sich hier gerne einklinken; nähere Infos bei

Walter Kolb ( 06055-1025).