GNZ 06.11.2017 – A-Team

Gäste schlagen sich wacker

JSK Rodgau – SV Somborn 6:3 (2:1)

Fußball (gük). Der SV09 Somborn hat trotz der 3:6-Niederlage bei der JSK Rodgau eine ansprechende Leistung gezeigt. Mit dem allerletzten Aufgebot hielten die Gäste über 70 Minuten gut mit, erst in der Schlussphase kam der klare Sieg der Gastgeber zustande.
Auf dem Kunstrasenplatz erzielte Javier Romero nach einer schönen Kombination die Gästeführung. Nico Klein glich Mitte der ersten Halbzeit mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1 aus. Fast mit dem Pausenpfiff köpfte Stefan Schweier zum 2:1 ein, als Gästetorwart Marcel Menslage am Ball vorbeigriff.
Somborn bewies nach dem Seitenwechsel Moral. Eine schöne Flanke von Marcel Beganovic verwertete Nico Laubach zum 2:2. Dominik Götze schoss die Gastgeber erneut in Führung. Eine schöne Spielverlagerung von Sahlih Karakaya schloss Abdullah Yildiz zum 3:3 ab. In der letzten Viertelstunde fehlte den Gästen die Cleverness. Götze vollendete zur 4:3-Führung.
Somborn riskierte jetzt alles und ging auf das 4:4, dadurch ergaben sich für die Gastgeber Räume für schnelles Angriffsspiel. Dominik Fischer gelang das 5:3. Eine Minute vor dem Abpfiff machte der eingewechselte Zakaria Ajiou das halbe Dutzend voll.

Statistik

JSK Rodgau: Hessberger — Akkert (69. Cölsch), Schweier, Dejanovic, Binder, Hitzel, Heegen (55. Sozzo), Klein, Götze, Fischer, Neteoui-Flores (84. Ajiou).
SV09 Somborn: Menslage — Karakaya, Besnik Shabani, Preis, Romero, Aydin, Laubach, Beganovic, Mert, Mendoza, Yildiz (74. De Carvalho).
Schiedsrichter: Siefert (Beerfelden).
Zuschauer: 45.
Tore: 0:1 Romero (17.), 1:1 Klein (25.), 2:1 Schweier (45.), 2:2 Laubach (50.), 3:2 Götze (59.), 3:3 Yildiz (70.), 4:3 Götze (74.), 5:3 Fischer (81.), 6:3 Ajiou (89.).
Beste Spieler: Götze (Rodgau) — Geschlossen (Somborn).

GNZ 06.11.2017 – B-Team

Schaffrath lässt den Somborner Knoten platzen

SKG Mittel-Gründau II – SV09 Somborn II 1:3 (1:1)

Riesenjubel beim Tabellenvorletzten, der sich im 16. Saisonspiel seinen zweiten Sieg sicherte. „Der Knoten muss doch endlich einmal platzen“, hatte vor der Partie Gästespielertrainer Steffen Schaffrath gemeint. Und er selbst hievte sich mit seinen zwei Toren zum „Matchwinner“.
In der ausgeglichenen Partie mit Torchancen auf beiden Seiten, die jedoch überhastet vergeben wurden, markierte in der vierten Minute Robin Valenti mit einem Flachschuss vom 16-Meter-Eck das 1:0. Davon keineswegs geschockt, glich Steffen Schaffrath schon drei Zeigerumdrehungen später zum 1:1 aus. Christian Hölzingers Schuss wehrte Torwart Florian Kottisch nach vorne ab und der Gästespielertrainer brauchte den Ball nur noch in das leere Tor zu schieben. In der 16. Minute zog Hölzer die Kugel an die Latte — und nach der Pause fiel der Gastgeber zusammen.
Somborn spielte auf Sieg, in der 53. Minute strich ein 30-Meter-Freistoß von Oguz Mert, nicht einmal unhaltbar, flach in das untere Eck. Sieben Minuten später machte das Schlusslicht den Sack endgültig zu: Steffen Schaffrath überlistete den SKG-Keeper aus 16 Metern mit einem feinen Lupfer. Und kurz vor dem Spielende wäre fast noch das 1:4 fällig gewesen, wenn nach einem Alleingang Benjamin Dompreh nicht den Torwart angeschossen hätte.
Schiedsrichter: Helbig (Ronneburg).
Zuschauer: 15.
Tore: 1:0 Valenti (4.), 1:1 Schaffrath (7.), 1:2 Mert (53.), 1:3 Schaffrath (60.).
Beste Spieler: Schaffrath (SVS II).

GNZ vom 01.11.2017 – A-Team

Zortuk-Elf klebt das Pech weiterhin am Stiefel

SV09 Somborn – Germania Klein-Krotzenburg 1:2 (0:1)

Fußball (gük). Dem SV09 Somborn bleibt das Pech treu: Gegen Germania Klein-Krotzenburg setzte es eine ganz bittere 1:2-Heimniedeflage. Der stehts um Objektivität bemühte Pressesprecher Jürgen Müller machte Schiedsrichter Wettels mit zum Sündenbock, weil dieser eine laut SVS-Sprecher überzogene Rote Karte gegen Gianluca Rossi gezogen hatte.
Ähnlich wie beim Auswärtsspiel in Marköbel geriet Somborn gleich zu Beginn ins Hintertreffen. Eine Rechtsflanke schweißte Gästespie1er Anton Hofmann volley zum 0:1 ein.
Danach schnürte der SVS die Gäste ein und ließ reihenweise gute Tormöglichkeiten liegen. Jose De Carvalho schoss einen Freistoß knapp vorbei. Tuncay Zortuks Kopfball kratzte Gästetorwart Marcel Aschenbach raus.
Bei einem Zweikampf im Mittelfeld gingen Somborns Rossi und Gästespieler Francesco Zocco im Zweikampf zu Boden, dabei soll Zocco im Liegen nachgetreten haben, wie Somborns Pressewart Müller die Szene schilderte. Schiedsrichter Wettels zeigte allerdings beiden Spielern die Rote Karte.
Auch in den zweiten 45 Minuten bemühte sich Somborn, Schüsse von Marcel Beganovic und Mustafa Aydin verfehlten knapp das Ziel. Nach 68 Minuten fühlten sich die Platzherren abermals benachteiligt. Bei einem Zweikampf zwischen SVS-Akteur Michael Preis und Filippo Serra ging der Gästespieler im Strafraum zu Boden und bekam einen Elfmeter. Serra selbst trat an und vollstreckte zum 0:2.
Auch danach kämpfte Somborn unverdrossen weiter. Nach 84 Minuten legte Beganovic seinen ganzen Frust in einen Freistoß aus 22 Metern und knallte die „Pille“ zum 1:2 in den oberen Giebel. Es sollte allerdings erneut nicht für etwas Zählbares reichen.
Somborns Preis sah in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte.

Statistik

SV09 Somborn: Menslage — De Carvalho (75. Mert), Preis, Rossi, Romero (57. Schroeder), Aydin, Mendoza (81. Esen), Laubach, Zortuk, Yildiz, Beganovic.
Klein-Krotzenburg: Aschenbach — Eckert (67. Iantorno), Tomic, Zocco, Akcay, Doschek, Tobias Kaufmann, Herth, Serra, Hofmann (58. Protzel), Hajzeraj.
Schiedsrichter: Wettels (Fulda).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Hofmann (2.), 0:2 Serra (69./FE), Beganovic (84.).
Gelb-Rote Karte: Preis (90.+3/Somborn).
Rote Karte: Rossi (34./Somborn), Zocco (34./Klein-Krotzenburg).
Beste Spieler: Preis, Zortuk (Somborn) – Akcay, Herth, Serra (Klein-Krotzenburg).

GNZ vom 01.11.2017 – B-Team

SV09 Somborn II — Germania Horbach 0:5 (0:2)

Das Freigericht-Derby zwischen Schlusslicht SV09 Somborn II und Tabellenführer Germania Horbach war wie erwartet eine klare Angelegenheit. Spielertrainer Thomas Amrhein hielt seinen Kasten sauber, und vorne sorgte Damian Krebs schon in der 23. Minute für die Gästeführung. Kim Marc Dorner erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff nach einem Eckball.
Wiederum Krebs, Mirko Wicklein per Foulelfmeter und der eingewechselte Yasin Tütünicmez sorgten im zweiten Abschnitt für den 5:0-Endstand.
Schiedsrichter: Wrbanatz (Offenbach).
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Krebs (23.), 0:2 Dorner (45.), Krebs (51.), Wicklein (75./FE), Tütünicmez (77.).
Beste Spieler: Shabani (SVS) – Krebs (Germania).

GNZ vom 30.10.2017 – A-Team

Blitztor für den Arbeitssieg / Gäste kassieren zwei Platzverweise

SG Marköbel – SV09 Somborn 1:0 (1:0)

Fußball (gük). Für den SV09 Somborn wird die Lage im Tabellenkeller prekärer. Beim Gastspiel in Marköbel hängte sich die Mannschaft aus dem Freigericht voll rein, kassierte am Ende aber eine bittere 0:1-Niederlage. Als bitteren „Beigeschmack“ gab es für den SVS noch die Rote Karte gegen Egzon Shabani nach einer Tätlichkeit, wie SGM-Sprecher Luca Topitsch vermeldete.
Der erste Angriff der Gastgeber führte gleich zum Führungstor. Daniel Schabet passte nach innen und Marcel Gerken versenkte den Ball zum 1:0.
In der Folgezeit ging es rauf und runter mit Vorteilen für die Gastgeber. Gegen Schabet war Somborns Torwart Marcel Menslage auf der Hut. Mitte der ersten Halbzeit zielte Somborns Jeison Mendoza über das Tor. Auch ein Distanzschuss von Javier Romero flog vorbei. Auf der Gegenseite war Kuhl frei durch, doch Somborns Torhüter Menslage  hielt stark.
Nach dem Wechsel waren zunächst die Gastgeber besser im Spiel. Einen Kopfball von Marköbels Christian Karges hielt Menslage stark. 20 Minuten vor dem Ende sah Gästespieler Salih Karakaya die Ampelkarte. Dann hatten die Gäste Pech. Egzon Shabanis Flanke wurde immer länger und landete an der Querlatte. Kurz darauf sah Shabani Rot. Für Marköbel war es ein Arbeitssieg, während Somborn weiter das Pech an den Stiefeln klebt.

Statistik

SG Marköbel: Sticher — Naumann, Marx, Karges, Vetchel, Michel Völke, Nacci (73. Kayalar), Gerken, Schabet, Strüter (55. Oppermann), Kuhl (87. Reuthal).
SV09 Somborn: Menslage — Karakaya, Preis, Zortuk, Romero, Mendoza, Aydin, Laubach (72. Rossi), Beganovic, Yildiz (82. De Carvalho), Egzon Shabani.
Schiedsrichter: Wenzek (Darmstadt).
Zuschauer: 85.
Tor: 1:0 Gerken (2.).
Gelb-Rot: Karakaya (70. Somborn).
Rot: Egzon Shabani (81. Somborn)
Beste Spieler: Vetchel, Marx, Schabet (Marköbel) — Preis (Somborn).

GNZ vom 30.10.2017 – B-Team

SV Pfaffenhausen II – SV09 Somborn II 2:1 (1:0)

In der hart umkämpften Begegnung markierte Max Bauer in der 21. Minute mit einem tückischen Freistoß-Aufsetzer aus 25 Metern über Torwart Harald Bossert die Führung.
In der zweiten Hälfte wurden die Gäste stärker und bestimmten das Spiel. Trotzdem erzielte Dominik Amberg nach Vorarbeit von Scheidt und März aus kurzer Distanz das 2:0. Das 2:1 von Geza Heide, der mit der Fußspitze schneller als ein Abwehrspieler war, kam für das Schlusslicht zu spät.
SR: Schröder (Eschenrod). Z: 20.
Tore: 1:0 Bauer (21.), 2:0 Amberg (84.), Heide (85.).
Beste Spieler: Scheidemantel, Scheid, Torwart Maach (SVP II) — Adam, Heide (SVS II)

GNZ vom 27.10.2017

Somborner Sorgen

Bricht dem kriselnden Gruppenligisten im Winter der Kader weg?

Fußball (mih). Die Situation ist ernst. Sportlich steht der SV09 Somborn in der Gruppenliga Frankfurt Ost auf dem letzten Tabellenplatz. Nach dem 0:4 gegen das bisherige Schlusslicht FSV Bad Orb läuten die Alarmglocken. Und auch die zweite Mannschaft macht es nicht besser, ist ebenfalls Tabellenletzter in der Kreisliga B Gelnhausen. Nicht der Abstieg beider Mannschaften ist die große Gefahr, sondern dass beide Teams in der Winterpause auseinanderfallen könnten, weil es den Spielern und Trainern keinen Spaß mehr macht, Woche für Woche zu verlieren.
Der junge Erstmannschaftstrainer Tuncay Zortuk warnt deshalb: „Wenn im Winter personell nichts passiert, haben wir ein ganz droßes Problem.“ Zortuk: „Wir sind in der Offensive von einem Mann abhängig. Wenn Sefa Gözütok nicht spielt, geht garnichts. Das darf nicht sein.“ Gözütok fiel gegen Bad Orb mit einer Muskelverletzung aus. Seine Rückkehr wird erst in einigen Wochen erwartet.
Vereinschef Horst Rinkenberger sagt: „Ich bin etwas sprachlos. Beim B-Team kann ich es eigentlich nicht verstehen. Die Spieler haben es drauf. Warum es immer wieder zum Zusammenbruch kommt, liegt vielleicht daran, dass sie sich nicht an die taktische Disziplin halten. Oftmals rennt jeder für sich nach vorne.“
Beim Gruppeliga-Team sei das etwas anders gelagert. „Wir hatten einen großen Umbruch.“ Rinkenberger weiß, dass der Weg wohl zurück in die Kreisoberliga Gelnhausen führen wird, was kein Beinbruch sei. Dass die Mannschaft im Winter auseinanderfällt, glaubt er nicht. „Die Spieler wissen auch, dass sie den Anspruch hatten, Gruppenliga zu spielen. Da kann man nicht einfach so mitten in der Saison gehen. Das wissen sie auch.“
In der nächsten Woche soll es ein Gespräch mit Trainern und Spielerrat geben, um die Situation besser analysieren zu können. Die Vorgabe für die nächsten Spiele sei einfach, sich gut aus der Affäre zu ziehen. „Wir können das Spiel nicht machen, deshalb müssen wir jetzt die Defensive stärken, damit wir nicht mit 150 Gegentoren aus der Saison gehen. Rinkenberger sagt auch: „In der derzeitigen Situation hilft es nicht weiter, wenn wir ein, zwei gute Leute verpflichten. Das bringt uns nichts. Die Mannschaft trainiert ja gut, nur am Spieltag zeigt sie nicht was sie kann. Vor einigen Jahren hatten wir schon einmal eine ähnliche Situation, dann kam Michael Mohr und wir haben nur noch ein Spiel verloren, in der Rückrunde. Das kann nicht jedes Mal gelingen. Aber vielleicht gibt es doch einen Ruck nach den Gesprächen“, hofft Rinkenberger, dass es wieder aufwärts geht.

GNZ vom 23.10.2017 – A-Team

Dauths furioser Einstand

SV09 Somborn – FSV Bad Orb 0:4 (0:1)

Von Günter Kircher
Fußball. In der Bundesliga brachte Jupp Heynckes den FC Bayern München wieder in die Spur. Beim bislang sieglosen Gruppenligisten FSV Bad Orb löste der schon öfters als „Feuerwehrmann“ eingesprungene Helmut Dauth den Knoten und siegte zum Einstand im Gelnhäuser Kreisderby beim SV09 Somborn mit 4:0. Dauths „Sturmnotlösung“ Maximilian Grauel und Tim Wittig sorgten mit ihren Doppelpacks für den ersten Saisonsieg. Der Gästecoach war zufrieden. „Wichtig war, dass wir in den Zweikämpfen enger dran waren. Die Mannschaft hat sich Selbstvertrauen geholt, es war ein erster Schritt in die richtige Richtung.“ Gegenüber dem blutleeren Auftritt gegen Marköbel trat Bad Orb mit einer ganz anderen Körpersprache und Spannung auf dem Nebenplatz in der „DieQuartiermacher-Arena“ auf.
Beide Teams mussten einige Stammkräfte vor einer relativ dürftigen Kulisse von 130 Fans ersetzen. Bereits in der Frühphase der Partie boten sich die ersten Möglichkeiten. Für Somborn zischte ein Schrägschuss von Egzon Shabani um Zentimeter am Pfosten vorbei. Kurz darauf brachte auf der Gegenseite der starke Georg Tjart einen Eckball nach innen, den Daniele Sama mit einem wuchtigen Kopfball abschloss, doch Somborns Torwart Marcel Menslage glänzte mit einer starken Parade. Nach 18 Minuten spielten die Gäste einen starken Angriff über Tjart zu Tim Wittig, dessen Schuss lenkte Keeper Menslage mit den Fingerspitzen an den Pfosten.
Fast eine halbe Stunde war vergangen, da setzte Somborns Michael Preis seinen Spielertrainer Tuncay Zortuk in Szene, doch Gästetorhüter Patrick Hellenkamp verhinderte mit einer guten Reaktion einen Rückstand. Kurz vor dem Seitenwechsel belohnten sich die Gäste für ihren bislang starken Auftritt. Nach einem schnellen Angriff spielte Tjart seine Sturmspitze Grauel frei, der zum 0:1 Pausenstand traf.
Fünf Minuten nach Wiederbeginn war es erneut ein Zusammenspiel von Tjart und Grauel, das zum 0:2 führte. Dabei sah die SVS-Deckung in Person von Sahlih Karakaya und Jeison Mendoza ziemlich alt aus. Die Gastgeber bäumten sich nochmal kurz auf, doch Marcel Beganovic und Zortuk scheiterten am guten Hellenkamp im Gästetor. Im Endspurt machte Bad Orb dann den Sack zu. Nach schöner Flanke von Tjart netzte Wittig aus spitzem Winkel zum 0:3 ein. Somborn hatte sich längst aufgegeben und fing sich noch den vierten Gegentreffer ein. Eine Hereingabe von Tjart sprang Samuel Schroeder unglücklich an die Hand. Schiedsrichter Fischer deutete auf den Elfmeterpunkt. Wittig traf wuchtig zum 0:4 ins Eck, obwohl Menslage den Braten roch, den Einschlag aber nicht verhindern konnte.
Bad Orbs Pressewart Heiner Weisbecker berichtete am Rande des Spiels noch von einer schönen Anekdote. „Vor einem Jahr stellte Ralf Krieger nach einer Niederlage gegen Gelnhausen seinen Posten zur Verfügung. Helmut Dauth übernahm und siegte 4:0 gegen Altenmittlau. Diesmal wiederholte sich die Geschichte mit Milovanovic und Dauth“, meinte Weisbecker mit einem Lächeln im Gesicht. Somborns Sportlicher Leiter Harald Bossert attestierte seiner Elf eine gute erste Halbzeit. „Es war ein Kreisderby, bei dem der Kampf im Vordergrund stand. Nach dem 0:2 gingen wieder Köpfe runter, da hätte kämpferisch und läuferisch von uns mehr kommen müssen.“

Statistik

SV09 Somborn: Menslage – Karakaya, Preis, Schroeder, Romero (73. Rossi), Mendoza, Zortuk, Laubach, Beganovic (59. Aydin), Egzon Shabani, Esen (71. Besnik Shabani).
FSV Bad Orb: Hellenkamp – Scholz, Flechner, Begemann, Polizzi, Dauth, Tjart, Koch (62. Yigit), Wittig, Grauel, Sama (82. Schmitt).
Schiedsrichter: Fischer (Rödermark).
Zuschauer: 130.
Tore: 0:1, 0:2 Grauel (39./50.), 0:3, 0:4 Wittig (79./84./HE).
Beste Spieler: Menslage (Somborn) – Hellenkamp, Begemann, Dauth, Grauel, Tjart (Bad Orb).

GNZ vom 23.10.2017 – B-Team

SV09 Somborn II – FSV Bad Orb II 2:8 (2:4)

„In den letzten zwölf Minuten zeigte meine Mannschaft Auflösungserscheinungen, sodass die Gästestürmer unbehelligt einschießen konnten“, analysierte nach der Partie SVS-Coach Steffen Schaffrath. Dabei hatte der Gastgeber mit dem 1:0 durch Newrzela aus kurzer Distanz gut begonnen, ehe Pfeiffer mit einem 25-Meter-Hammer unter die Latte und Florian Wilhelm nach einem Torwartabpraller den FSV in Führung schossen.
Doch nach dem Eindrücker von Gutier schafften Alexander Rudoj frei vor dem Tor und Florian Wilhelm, der am Torwart vorbei einschob, den Pausenstand.
In der 70. Minute markierte wieder Wilhelm per Strafstoß, nach Foul an Rudoj, das 2:5, ehe sich der Gast mit einem Dreierpack aus Somborn verabschiedete, wobei der letzte Treffer durch einen Seitfallzieher von Rudoj, nach Wilhelm- Flanke, richtig sehenswert war.
Schiedsrichter: Pfaff (Blankenbach).
Tore: 1:0 Newrzela (3.), 1:1 Pfeiffer (8.), 1:2 Wilhelm (20.), 2:2 Gutier (32.), 2:3 Rudoj (35.), 2:4 Wilhelm (37.), 2:5 Wilhelm (70./FE), 2:6 Rudoj (76.), 2:7 Wilhelm (77.), 2:8 Rudoj (82.).
Bester Spieler: Hamidovic (FSV II).
Zuschauer: 30.

GNZ 21.10.2017 – A-Team

Kellerduell lebt vom Prinzip Hoffnung

Gruppenliga: SV09 Somborn – FSV Bad Orb
Heute Samstag, 16 Uhr

Fußball (gük). Heute Nachmittag um 16 Uhr treffen in der „DieQuartiermacher-Arena“ der SV09 Somborn und der FSV Bad Orb im Gelnhäuser Gruppenliga-Kreisderby aufeinander. Nach 13 absolvierten Partien liegen beide Klubs mit beträchtlichem Abstand zum rettenden Ufer am Tabellenende. Während die Gäste in der neuen Klasse noch ohne Sieg sind und mit mageren neun Törchen den schlechtesten Angriff stellen, können die Gastgeber einen Sieg vorweisen.
Mit 51 Gegentoren ist die SVS-Deckung die Schießbude der Liga. Nur mit einem Sieg könnten beide Teams vielleicht noch einmal eine Aufholjagd starten. Die Partie wird zugleich für den Gelnhäuser Kreispokal gewertet.
Stimmen: Für Somborns Spielertrainer Tuncay Zortuk war die 0:6-Niederlage in Dietzenbach schon ein Nackenschlag. „Es fehlten ohnehin sechs Spieler, dann verletzte sich noch Sefa Gözütok, es kam einfach wieder alles zusammen.“ Gegen Bad Orb erwartet der spielende Übungsleiter eine Reaktion von seiner Mannschaft. „Egal wer aufläuft, wir müssen das Kreisderby gewinnen, um überhaupt noch eine klitzekleine Chance zu haben. Einige müssen vom Engagement und von der Einstellung her noch einige Prozent draufpacken. Dass Bad Orb jetzt den Trainer gewechselt hat, juckt mich überhaupt nicht. Wichtig ist, dass wir in die Spur kommen.“
Bad Orbs neuer Coach Helmut Dauth erwartet beim Kreisderby  keine Wunderdinge. „Klar war ich  bei den jüngsten Heimspielen da bei, doch nach der Relegation habe ich meine Unterlagen weggeschlossen. Dass es bei uns im Angriff krankt, ist angesichts von neun geschossenen Toren nicht zu leugnen. Da meine beiden Stürmer Vincenzo Montalto und Christopher Röder noch länger ausfallen, kann ich mir keine Angreifer backen.“ In Somborn will Dauth, dass das Team wieder die einfachen Dinge des Fußballs auf den Platz bringt. „Wir müssen sehen, dass wir Sicherheit gewinnen. Mit nur einem Zähler über den Klassenerhalt nachzudenken ist unrealistisch. Aufgrund unserer Sturmmisere werde ich vielleicht Abwehrspieler Maximilian Grauel noch vorne beordern.“
Personal: Bei Somborn stehen Sancar Mert, Philipp Hertzke, Abdullah Yildiz, Gianluca Rossi und Jeison Mendoza nicht auf dem Spielbericht. Fragezeichen stehen hinter Mustafa Aydin, Michael Preis und Jose De Carvalho. Bad Orb muss Röder und Montaldo ersetzen. Fragezeichen stehen hinter Tobias Döppenschmitt und Marvin Begemann.