SV09 Somborn informiert

Jahresabschlussfeier und Vorweihnachtlicher Kaffeenachmittag

Der Vorstand des SV09 Somborn lädt seine Mitglieder, Freunde und Gönner für den Dezember zu folgenden Veranstaltungen ins Sportheim ein:

Am Samstag, den 16.12. um 19.00 Uhr findet die traditionelle Jahresabschlussfeier statt. Nach einem gemeinsamen Abendessen, der Ansprache des 1.Vorsitzenden Horst Rinkenberger, lassen die Trainer und sportlichen Leiter das Spieljahr noch einmal Revue passieren. Nach der traditionellen Tombola klingt die Veranstaltung in gemütlicher Runde aus. Anmeldungen nimmt Horst Rinkenberger unter 0174-9229106 oder per Mail unter ringor@web.de entgegen. Er nimmt gerne auch noch Tombolapreise entgegen.

Wer dem Weihnachtsstress entgehen und die Seele einmal baumeln lassen möchte, der ist am Dienstag, den 19.12. um 15.00 Uhr gut aufgehoben. Beim „Vorweihnachtlichen Kaffeenachmittag“ bei selbst gebackenem Kuchen steht die Unterhaltung mit Freunden in lockerer Runde im Vordergrund. Genau die richtige Veranstaltung, um kurz vor Heilig Abend  noch mal unbeschwerte Stunden zu genießen. Für die Kuchenplanung  wird um Anmeldung bei Jürgen Müller (Tel. 6425) gebeten.

GNZ 02.12.2017 – A-Team

Oberndorfs magisches Fünfeck

Der FSV Bad Orb und der SV09 Somborn liegen abgeschlagen am Tabellenende

Fußball (gük). Zur Winterpause deutet sich in der Gruppenliga Frankfurt Ost ein Fünfkampf um die Meisterschaft an. Die Teams JSK Rodgau, Germania Großkrotzenburg, Rosenhöhe Offenbach, 1. FC Erlensee und SV Eintracht Altwiedermus sind nur drei Punkte voneinander getrennt. Aufsteiger VfB Oberndorf überwintert mit 33 Punkten auf Rang acht und hat beste Chancen, das ausgegebene Ziel Klassenerhalt zu realisieren.
Die anderen beiden Gelnhäuser Kreisklubs, der FSV Bad Orb und der SV09 Somborn überwintern auf Rang 17 und 18. Aufgrund eines erheblichen Rückstands zum rettenden Ufer dürfte der Klassenerhalt Utopie sein. Der 1. FC Langen, FSV Bischofsheim, Kickers Obertshausen, FC Dietzenbach, SG Marköbel und der 1. FC Hochstadt dürften nach dem jetzigen Stand die vier anderen Direktabsteiger unter sich ausmachen.

Fünfkampf um den Titel

Am letzten Spieltag vor der Winterpause fing die JSK Rodgau den bisherigen Spitzenreiter 1. FC Erlensee mit einem 5:0-Sieg gegen Steinheim ab. Durch vier Heimniederlagen verspielte das Team von Talentschmied Andreas Humbert allerdings eine noch bessere Ausgangsposition. Mit zwei Punkten Rückstand folgt Verbandsligaabsteiger Germania Großkrotzenburg. Gegen vermeintlich leichte Gegner fehlt der Mannschaft von Trainer Christian Schönig die richtige Einstellung. So kassierte Großkrotzenburg gegen die Abstiegskandidaten Langen (0:3) und Obertshausen (0:1) zwei unerwartete Niederlagen, dafür wurde Erlensee zweimal geschlagen.
Auf Rang drei hat sich die Uberraschungsmannschaft Rosenhöhe Offenbach eingenistet. Vor der Runde galt das Team von Übungsleiter Tevfik Kilinc als Geheimtipp. Wenn in der Restrunde noch die Leistungsträger Fabian Curth und Evangelos Bellos fit werden, muss man abwarten, zu was die Rosenhöhe fähig ist.
Mit zwei Niederlagen zum Auftakt der Runde und zwei Pleiten zum Jahresende verspielte der 1. FC Erlensee Rang eins. Dazwischen zeigte die junge Garde von Trainer Tobias Heilmann begeisterten Fußball, der zwischenzeitlich mit Rang eins belohnt wurde. Trotz eines relativ großen Kaders machten sich die Ausfälle der beiden Mittelstürmer Alexander Schunk und Daniel Januschka negativ bemerkbar. Dennoch verfügt die junge Mannschaft über großes Potenzial und dürfte mit Sicherheit bis zum Ende um die Meisterschaft mitspielen.
Mit dem SV Eintracht Altwiedermus hat sich ein frecher Aufsteiger auf Platz fünf platziert. SVA-Macher Bernd Fernau hatte mit seinen Einkäufen (Michael Kohnke, Cedric Liuzzo, Nikola Andrejic, Mimoun Attanin und Emanuel Becker) mal wieder ein goldenes Näschen. Die erfahrenen Gruppenliga-Recken bilden zusammen mit Kapitän Kevin Lehr und Torwart Philipp Wolf das starke Gefüge der Ronneburger, zudem stellt die Mannschaft die zweitbeste Offensive. Einzig die Anzahl der Gegentreffer (38) ist noch verbesserungswürdig. Zudem ist Kohnke mit fünf Ampelkarten der absolute Gelb-Rot-König der Gruppenliga.

Das Mittelfeld der Liga

Türk Gücü Hanau drückte zu Saisonbeginn mit sechs Startsiegen mächtig aufs Gaspedal. Durch Verletzungen von Stammspielern machte sich die fehlende Qualität in der Kader-Breite bemerkbar. In Erlensee (0:5) und Großkrotzenburg (0;4) bekam die Mannschaft von Trainer Blerim Petrovci die Grenzen aufgezeigt. Aufsteiger SVG Steinheim wies das Spitzenteam Erlensee zweimal in die Schranken. Mit Payam Khederzadeh, Andrej Kolchak und Peter Balzer Verfügen die Schützlinge von Trainer Jürgen Baier über drei ganz starke Offensivspieler.
Neuling VfB Oberndorf hat sich mit 33 Zählern (Rang acht) gut für die Restrunde positioniert. Durch eine intensive Vorbereitung im Sommer machte Coach Reinhold Jessl seine Jungs fit für die Gruppenliga. Das „Filetstück“ ist zweifelsfrei die Offensive. Das magische Fünfeck mit Kai Helmchen, Tim Lingenfelder, Nico Thomas, Sebastian Jessl und Almir Muminovic erzielte 43 der insgesamt 44 Tore und gilt als Lebensversicherung für den Klassenerhalt. Schafft es die Mannschaft über ihre Tugenden Leidenschaft und Teamgeist immer 100 Prozent auf den Platz zu bringen, ist der VfB Oberndorf für jede Mannschaft schwer zu spielen. Ihr bestes Saisonspiel lieferten die Jossgründer beim 2:0-Sieg in Großkrotzenburg ab.

Teams im Abstiegskampf

Mit jeweils 29 Zählern liegen die Sportfreunde Seligenstadt und Germania Klein-Krotzenburg auf den Rängen neun und zehn. Die Seligenstädter spielten ergebnismäßig eine sehr wechselvolle Runde, allerdings ärgerte man kurz vor der Winterpause mit Erlensee (1:1) und Großkrotzenburg (2:1) zwei Topteams. Klein-Krotzenburg führt mit sechs Roten Karten die Sünderkartei an. Dabei wurden die Stürmer Gianpiero Iantorno und Florent Hajzeraj zu Wiederholungstätern und sahen zweimal Rot. Nach neun Spieltagen stand Klein-Krotzenburg in der Spitzengruppe, danach war es von den Ergebnissen her eine Achterbahnfahrt.
Der 1. FC Langen zeigt bislang noch keine richtige Konstanz. Immerhin wurden gegen Großkrotzenburg vier Punkte geholt. In der Restrunde dürfte es ein schwerer Weg Richtung Klassenerhalt werden.
Nach den Abgängen von fünf Leistungsträgern legten die „Bischofsheimer Frösche“ einen Rumpelstart mit zwei Punkten aus acht Spielen hin. Nach dem Auswärtssieg in Bad Orb zeigte die Formkurve nach oben. Das Team von Trainer Michael Raudnitzky überwintert über dem Strich.
Nach elf Spieltagen zog Kickers Obertshausen die Reißleine und trennte sich vom neuen Coach Nils Noe. Mit Marcel Dindorf und Simon Römgens soll ein internes Spielerduo das Unternehmen Klassenerhalt in trockene Tücher packen.
Der FC Dietzenbach ließ gegen einige Mitkonkurrenten im Abstiegskampf wichtige Zähler liegen und will in der Restrunde nochmal richtig angreifen.
Auch im zwölften Jahr ihrer Zugehörigkeit bestreiten die „Hammersbacher Gallier“ der SG Marköbel wieder den Abstiegskampf. Neuzugang Philipp Op de Hipt zog sich einen Kreuzbandriss zu und fällt als Hoffnungsträger für die Offensive aus. Wie in der Vergangenheit wird das Team von Trainer Wolfram Rohleder wieder bis zum Ende zittern müssen.
Für den 1. FC Hochstadt steht nach den Abgängen der Stürmer Ilker Bicakci und Emanuel Becker Abstiegskampf auf dem Programm. Ganz bitter waren die beiden Niederlagen gegen die Schlusslichter FSV Bad Orb und SV09 Somborn.

Gelnhäuser Kreisvereine

Für Aufsteiger FSV Bad Orb wurde die Gruppenliga in den ersten 13 Spielen zum Selbstbedienungsladen für die gegnerischen Teams. Ein mageres Pünktchen zierte das Konto der Kurstädter, ehe die Trennung von Trainer Boban Milovanovic erfolgte. Milovanovic’s Nachfolger ist auch sein Vorgänger: Helmut Dauth. Dauths Einstand war mit dem 4:0 im Kreisderby in Somborn furios. In sechs Spielen unter seiner Leitung sammelte die Mannschaft immerhin
Beim SV09 Somborn wurde der große personelle Umbruch im Sommer für den neuen Spielertrainer Tuncay Zortuk zum Ritt auf der Rasierklinge. Viele junge und talentierte Spieler wurden für das Unternehmen Gruppenliga angeworben, doch mit Talent alleine kann man im Haifischbecken Gruppenliga nicht mitschwimmen. Ein weiteres Manko war die Tatsache, dass Spielertrainer Zortuk nie zweimal hintereinander die gleiche Elf aufbieten konnte. Sein Konzept mit erfahrenen Recken in der Deckung und jungen Wilden im Angriff konnte nie gezielt umgesetzt werden, weil immer wieder Akteure aus verschiedensten Gründen ausfielen. Bei drei Punkten auf der Habenseite und 17 Niederlagen in Folge laufen im Hintergrund schon die Planungen Richtung Kreisoberliga. Mit Heiko Jung (die GNZ berichtete) wird ein neuer Teammanager und Koordinator versuchen, das leckgeschlagene Schiff ins ruhige Fahrwasser zu bringen.
Torschützen SV09 Somborn: Sefa Gözütok (6), Egzon Shabani (5), Abulidh Yildiz (3), Gianluca Rossi (2), Marcel Beganovic (2), Samuel Schroeder (2), Sancar Mert (1), Michael Preis (1), Mustafa Aydin (1), Nico Laubach (1), Javier Romero (1).

ZAHLEN & FAKTEN

Die Fairnesstabelle wird von der JSK Rodgau angeführt. Das Team von Trainer Andreas Humbert hat keine Ampelkarte und keine Rote Karte zu verzeichnen. Kickers Obertshausen ist mit einmal Gelb-Rot Zweiter. Großkrotzenburg ist noch ohne Ampelkarte und hat nur einmal Rot erhalten. Erlensee ist ebenfalls ohne Rote Karte, dafür kassierten die „Heilmänner“ vier Ampelkarten. Mit sechs Roten Karten ist Germania Klein-Krotzenburg das Schlusslicht. Bischofsheim und Somborn verzeichneten je drei Feldverweise durch Rot. Bei den Ampelkarten ist Neuling Altwiedermus mit neun führend. Steinheim liegt mit sieben auf Rang zwei. Bei den Rotsündern sind Türk-Gücü-Keeper Muhammed Tok sowie die Klein-Krotzenburger Florent Hajzeraj und Gianpiero Iantorno mit je zwei Hinausstellungen die Wiederholungstäter der Liga.
Die meisten Treffer in einer Partier nämlich vier, gelangen Dietzenbachs Roland Pauna beim 6:0 gegen Somborn. Hochstadt feierte beim 8:0 gegen Somborn den höchsten Sieg der Saison. In bislang 177 Partien fielen 668 Treffer, das entspricht einem Schnitt von 3,8 Toren pro Match.
Die Zuschauerbestmarken halten die Begegnungen Altwiedermus gegen Somborn (420), Erlensee gegen Altwiedermus (350) und Oberndorf gegen Bad Orb (330).
Zum Allheilmittel Trainerwechsel griffen bislang nur zwei Klubs. In Bad Orb löste Helmut Dauth, Boban Milovanovic ab. In Obertshausen wurde Nils Noe durch das Spielergespann Marcel Dindorf und Simon Römgens abgelöst.
Selten war es in der Gruppenliga-Tabelle oben und unten so spannend wie in dieser Saison. Die Restrunde wird für viele Klubs zum Gradmesser werden, um ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Deshalb werden die 14 Restspieltage für viele Teams ein Spagat zwischen Hoffen und Bangen.

Spielausfälle 1.Advent

Das Spiel unseres A-Teams gegen Türk Gücü Hanau fällt heute aus.
Auch das C-Jugend-Futsalturnier findet nicht statt.

GNZ 27.11.2017 – A-Team

Schlusslicht kommt unter die Räder

1. FC Hochstadt – SV09 Somborn 8:0 (5:0)

Fußball (gük). Klare Klatsche für Schlusslicht SV09 Somborn. Beim Auftritt in Hochstadt gab es für die Mannschaft von Spielertainer Tuncay Zortuk eine 0:8-Packung. Schon beim 5:0-Pausenstand war die Sache auf dem Hochstädter Kunstrasenplatz entschieden. Mit Jürgen Bufi (drei Treffer) und Daniel Griepentrog (zwei Tore) trafen zwei ehemalige Somborner gegen ihren Ex-Klub ins Schwarze.
Hochstadt machte von Beginn an Druck. Metin Oymak bediente Bufi beim 1:0 mustergültig. Das 2:0 nach neun Minuten legte Bufi für Griepentrog auf. Somborn war nach Aussage von Hochstadts Pressechef Manfred Maier zwar immer bemüht, doch im Abschluss relativ harmlos. Oymak (mit einem Doppelpack) und Bufi schraubten das Ergebnis auf 5:0 zur Halbzeit.
Auch im zweiten Durchgang hatte Hochstadt seinen Torhunger noch nicht gestillt. Julian Quantz machte mit einem satten Distanzschuss das halbe Dutzend voll. Griepentrog und Bufi stellten zum Ende hin das Resultat auf 8:0. Bei Hochstadt feierte Marco Kappes nach einjähriger Verletzungspause (Knöchelbruch) sein Comeback.

Statistik

1. FC Hochstadt: Wiegand — Hogic, Westenburger, Pascarella (70. Fangacci), Lehr, Schönherr (78. Amore), Ljubicic, Quantz, Oymak, Bufi, Griepentrog (80. Kappes).
SV09 Somborn: Menslage — Karakaya, Schroeder, Preis, Romero, Beganovic, Aydin, Laubach, Rossi, Egzon Shabani, Sancar Mert.
Eingewechselt: Oguz Mert und Jose De Carvalho.
Schiedsrichter: Abbondanza (Wiesbaden).
Zuschauer: 80.
Tore: 1:0 Bufi (3.), 2:0 Griepentrog (9.), 3:0 Oymak (25.), Bufi (31.), 5:0 Oymak (42.), 6:0 Quantz (65.), 7:0 Griepentrog (75.), 8:0 Bufi (79.).
Beste Spieler: Westenburger, Bufi (Hochstadt) — Geschlossen (Somborn).

GNZ 25.11.2017 – A-Team

Somborn gibt nicht auf

Gruppenliga Frankfurt Ost: Heißer Tanz für den SVS in Hochstadt

1. FC Hochstadt – SV09 Somborn
Sonntag, 14.45 Uhr

Stimmen: Im letzten Spiel des Jahres zählt für Hochstadts Spielertrainer Marc Außenhof nur ein Dreier. „Im Hinspiel mussten einige Akteure ran, die damals nicht richtig fit waren, zudem fehlten Urlauber. Mittlerweile sind alle Akteure an Bord. Wir wollen bis zur Winterpause den Anschluss ans hintere Mittelfeld finden und in der Restrunde mit einer starken und verletzungsfreien Vorbereitung unser Ziel Klassenerhalt erreichen. Gegen den abgeschlagenen Letzten zählt nur ein Sieg.“
Trotz Platz 18 und nur drei Zählern auf der Habenseite will Somborns Spielertrainer Tuncay Zortuk die Flinte nicht ins Korn werfen. „In den letzten vier Spielen waren wir immer dicht dran. Doch die Mannschaft konnte sich nicht belohnen. Unser Manko ist, dass zu viele Gegentore nach Standards fallen. Hochstadt ist mit Sicherheit heiß auf uns und will die Hinrunden-Niederlage wettmachen.“
Personal: Hochstadt läuft in bester Besetzung auf. Somborn kann wieder auf Egzon Shabani, Gianluca Rossi und Jeison Mendoza zurückgreifen. Fraglich sind die Einsätze von Zortuk, Samuel Schroeder, Can Esen und Besnik Shabani. Sefa Gözütok (langzeitverletzt) fällt weiter aus.

GNZ 20.11.2017 – A-Team

Pflichtsieg beim Letzten

SV09 Somborn – SV Eintracht Altwiedermus 2:4 (1:3)

Von Günter Kircher
Fußball. Beide Mannschaften mussten auf dem Trainingsplatz in der „DieQuartiermacher-Arena“ wichtige Stammkräfte ersetzen. Bei den Gästen coachte Torjäger Kevin Lehr zusammen mit Trainer Martin Walther sein Team von der Bank. Trotz der aussichtslosen Lage malochten die Gastgeber über 90 Minuten und verlangten den Gästen alles ab. Als der SVS beim Stande von 2:3 zwei klare Chancen liegen ließ, machten die Gäste in Person von Patrick Hillemann mit dem 2:4 den Deckel drauf.
In den ersten 25 Minuten machte das Somborn richtig gut. Mit enormem Einsatz und vermehrter Laufbereitschaft ließen die Freigerichter die gefürchtete Offensive der Gäste um Emanuel Becker, Michael Kohnke und Nikola Andrejic nicht zur Entfaltung kommen. Nach vorne versuchte der SVS über Sancar Mert und Abdullah Yildiz Nadelstiche zu setzen. Nach 22 Minuten belohnte sich der SVS für seinen engagierten Auftritt. Bei einem Eckball von Jose De Carvalho stand der aufgerückte Innenverteidiger Samuel Schroeder in der Luft und köpfte den Ball zum 1:0 ins Netz.
Die Gäste schüttelten sich kurz und gaben fünf Minuten später die Antwort. Andrejic dribbelte von halbrechts in den Strafraum, sein Flachschuss prallte an den Pfosten. Emanuel Becker stand goldrichtig und staubte zum 1:1 ab. Kurze Zeit später brachte Andrejic einen Freistoß nach innen, den Sebastian Franz aus kurzer Distanz zum 1:2 ins Tor drückte. Es sollte noch schlimmer kommen für die Gastgeber.
Ex-Somborner Michael Kohnke erweist seiner Mannschaft einen Bärendienst
Bei einem Freistoß des Ex-Somborners Michael Kohnke traf der Gästespieler die Abwehrmauer des SVS. Schiedsrichter Luschberger stand gut und deutete auf den Elfmeterpunkt, weil er ein Handspiel gesehen hatte. Andrejic schritt zur Ausführung und verwandelte sicher zum 1:3. Kurz vor der Pause erlaubte sich Gästespieler Johannes Wolf einen Leichtsinnsfehler. Yildiz spielte den Ball vor das Tor, doch SVA-Keeper Philipp Wolf rettete in höchster Not vor Nico Laubach.
Auch im zweiten Abschnitt versteckte sich Somborn nicht. Nach 63 Minuten erwies Kohnke den Gästen einen Bärendienst, als er sich seine fünfte Ampelkarte einhandelte und sein Team nominell schwächte. In Überzahl witterte Somborn trotz des Zwei-Tore-Rückstandes nochmals Morgenluft. Acht Minuten vor dem Ende konnten die Gäste nach einer Flanke in der Mitte zweimal abwehren, ehe der aufgerückte Michael Preis im dritten Nachschuss zum 2:3 erfolgreich war. Plötzlich wackelte Altwiedermus bedenklich. Yildiz und Javier Romero tauchten zweimal frei vor SVA-Keeper Philipp Wolf auf, doch sie konnten den guten Gästeschlussmann nicht überwinden.
Kurz vor dem Ende tankte sich Andrejic an drei Gegenspielern vorbei und servierte Hillemann den Ball maßgerecht zum 2:4-Endstand. Es wie so oft in dieser Saison: Die glücklosen Somborner hauten alles raus und standen am Ende wieder mit leeren Händen da.

Statistik

SV Somborn: Menslage — Karakaya, Preis, Schroeder, Romero, Aydin, Mert (80. Zortuk), Laubach, Beganovic, Yildiz (80. Gutier), De Carvalho.
SV Eintracht Altwiedermus: Philipp Wolf — Beier, Johannes Wolf, Schulz (15. Nana), Niklas Laumer (70. Hillemann), Attanin, Müller, Andrejic, Becker, Franz, Kohnke.
Schiedsrichter: Luschberger (Eltville).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Schroeder (22.), 1:1 Becker (27.), 1:2 Franz (31.), 1:3 Andrejic (39./HE), 2:3 Preis (82.), 2:4 Hillemann (90.).
Gelb-Rot: Kohnke (A/63.).
Beste Spieler: Schroeder, Laubach, Yildiz (Somborn) — Becker, Franz, Andrejic (Altwiedermus).

GNZ 20.11.2017 – B-Team

SV09 Somborn II – VfR Meerholz II 3:0 (1:0)

Die Gastgeber feierten ihren dritten Saisonsieg gegen restlos enttäuschende Gäste überschwänglich. „Das war eine bärenstarke Leistung meiner Mannschaft“, so Spielertrainer Steffen Schaffrath. Und dieser hatte zum zweiten Mal mit Alexander Kehl den Bruder des ehemaligen Dortmunder Bundesligaspielers Sebastian Kehl im Abwehrbereich aufgeboten. Dass die Elf von Trainer Michael Böhm nicht einmal den Ehrentreffer erzielte lag an der kompromisslosen Abwehr des Tabellenletzten, bei dem diesmal alles passte.
In der 21. Minute markierte Kevin Muto per Strafstoß die Führung, die bis zur Halbzeitpause hielt, die aber auch höher hätte ausfallen können. In der 30. Minute setzte Marcus Adam den Ball gegen die Latte, und in der 42. Minute zog Paul Gutier das Spielgerät frei vor dem Tor um Zentimeter vorbei.
Dies änderte sich im zweiten Durchgang, in dem der Gastgeber viel mehr Willensimpulse zeigte und folgerichtig in der 62. Minute das 2:0 erzielte: Oguz Merth zog völlig freistehend ganz frech aus 18 Metern ab, und der Ball flitzte flach ins untere Eck. Der favorisierte Gast bäumte sich gegen die drohende Niederlage nicht einmal auf, sodass in der 89. Minute das schönste Tor des Tages und damit der 27. Saisontreffer für Somborn fiel: Nach einem Heide-Pass lupfte Selman Shabani die Kugel sehenswert aus 16 Metern über Torwart Felix Häfner in die Maschen.
Schiedsrichter: Yalman.
Zuschauer: 30.
Tore: 1:0 Muto (21./FE), 2:0 Merth (62.), 3:0 Shabani (89.).
Rot: Jashari (SVS II/92.).
Gelb-Rot: Urbach (VfR II/71.).
Beste Spieler: Merth, Mundt (SVS II).

GNZ 18.11.2017 – A-Team

Somborner Notelf erwartet starken SV Altwiedermus

SV09 Somborn – SV Eintracht Altwiedermus
Sonntag, 14.30 Uhr

Fünf Fragen an die 2 Trainer
1. Wie fällt Ihr aktuelles Saison-Zwischenfazit aus?
2. Wer wird Meister?
3. Wer steigt ab?
4. Wo landet Ihr Verein?
5. Wie lautet Ihre Einschätzung zum Spiel und zur Personalsituation?

Tuncay Zortuk (SV Somborn)
Zu Frage 1: Mit Platz 18 kann man nicht zufrieden sein. Von den Umständen her kam einfach alles zusammen. Neben Urlaubern, Verletzten und Rotsündern fielen immer wieder erfahrene, wichtige Akteure aus. Den jungen Spielern, die durchaus ihr Talent andeuteten, fehlte die Erfahrung und Cleverness. Zudem konnte ich nie zweimal hintereinander mit derselben Mannschaft spielen.
Zu Frage 2: Für mich werden Großkrotzenburg oder Erlensee das Rennen machen.
Zu Frage 3: Das ist schwer. Dazu möchte ich keine Namen nennen.
Zu Frage 4: (lacht). Ich hätte nicht gedacht, dass wir derart abgeschlagen auf Rang 18 stehen. Wir werden uns in der Winterpause mit den Spielem zusammensetzen und versuchen, noch auf den einen oder anderen Platz zu klettern. Wir wollen auf keinen Fall letzter werden.
Zu Frage 5: Von der Offensive her kommt natürlich wieder Schwerstarbeit auf uns zu. Michael Kohnke und Kevin Lehr harmonisieren stark zusammen, da müssen wir schon versuchen, die Anspiele aus dem Mittelfeld zu unterbinden. Mit meinen insgesamt recht wenigen Akteuren werden wir uns richtig reinhängen und versuchen, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Neben unseren beiden Rotsündern Egzon Shabani und Ginluca Rossi, fallen noch Sefa Gözütok, Jeison Mendoza, Can Esen und Samuel Schroeder aus. Bei mir selbst stehen die Chancen bei 50:50.

Heinz-Martin Walther (SV Altwiedermus)
Zu Frage 1: Wir sind als Neuling gut in der Klasse angekommen, diesbezüglich können wir uns wirklich nicht beschweren. In einigen Spielen haben wir Lehrgeld bezahlt. Das 1:4 in Erlensee auf Kunstrasen möchte ich nicht bewerten. Offensiv agieren wir sehr gut, denn wir spielen uns in jedem Spiel etliche Chancen heraus. Von den Gegentoren her müssen wir noch etwas gefestigter werden.
Zu Frage 2: Das ist ausgesprochen schwer zu beantworten. Obwohl wir bei Rosenhöhe Offenbach gewonnen haben, war das eine richtig gute Mannschaft. Bei Erlensee muss man abwarten, wie die Crew auf Naturrasen zurechtkommt.
Zu Frage 3: Bei sechs Absteigern ist das schwer zu sagen. Wer erst mal da hinten drinsteht, hat es schwer, wieder rauszukommen.
Zu Frage 4: Wir sind auch noch nicht über den Graben drüber. Der Kader ist im Moment sehr klein, denn mit Andreas Schelle, Redon Strati und Mark Reutzel fehlen drei Langzeitverletzte. Ohne weiteres Verletzungspech könnte Platz sieben drin sein.
Zu Frage 5: Ich kann jetzt nicht sagen, dass wir nach Somborn fahren und Unentschieden spielen wollen. Niklas Laumer kehrt nach seiner Rotsperre in den Kader zurück. Kleine Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen der angeschlagenen Akteure Cedric Liuzzo und Kevin Lehr.

Spendenübergabe bei den Barbarossakindern e.V.

Die Spende aus dem Spiel SV09 Somborn gegen den FSV Bad Orb wurde diese Woche an die Barbarossakinder e.V. übergeben. Beide Vereine verzichteten auf die Einnahmen des Pokalspiels und sammelten Spenden während des Matches. Auf der Kinderstation in den Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen freute sich die Barbarossakinder über 555€.

B-Jugend holt DEN „Dreier“

Die B-Jugend des SV09 siegt im Freitagsspiel gegen die JSG aus Jossgrund mit 2:1 Toren. Nach langer Durstrecke ist das der erste „Dreier“ des neuformierten Teams. Die Mannschaft und die Trainer Michael Schmatloch und Dennis Loch haben sich diesen ersten Sieg lange verdient und erarbeitet. Wir gratulieren dem Team! Einfach klasse, wie Ihr an Euch geglaubt habt und nun belohnt worden seid.