GNZ 18.11.2017 – A-Team

Somborner Notelf erwartet starken SV Altwiedermus

SV09 Somborn – SV Eintracht Altwiedermus
Sonntag, 14.30 Uhr

Fünf Fragen an die 2 Trainer
1. Wie fällt Ihr aktuelles Saison-Zwischenfazit aus?
2. Wer wird Meister?
3. Wer steigt ab?
4. Wo landet Ihr Verein?
5. Wie lautet Ihre Einschätzung zum Spiel und zur Personalsituation?

Tuncay Zortuk (SV Somborn)
Zu Frage 1: Mit Platz 18 kann man nicht zufrieden sein. Von den Umständen her kam einfach alles zusammen. Neben Urlaubern, Verletzten und Rotsündern fielen immer wieder erfahrene, wichtige Akteure aus. Den jungen Spielern, die durchaus ihr Talent andeuteten, fehlte die Erfahrung und Cleverness. Zudem konnte ich nie zweimal hintereinander mit derselben Mannschaft spielen.
Zu Frage 2: Für mich werden Großkrotzenburg oder Erlensee das Rennen machen.
Zu Frage 3: Das ist schwer. Dazu möchte ich keine Namen nennen.
Zu Frage 4: (lacht). Ich hätte nicht gedacht, dass wir derart abgeschlagen auf Rang 18 stehen. Wir werden uns in der Winterpause mit den Spielem zusammensetzen und versuchen, noch auf den einen oder anderen Platz zu klettern. Wir wollen auf keinen Fall letzter werden.
Zu Frage 5: Von der Offensive her kommt natürlich wieder Schwerstarbeit auf uns zu. Michael Kohnke und Kevin Lehr harmonisieren stark zusammen, da müssen wir schon versuchen, die Anspiele aus dem Mittelfeld zu unterbinden. Mit meinen insgesamt recht wenigen Akteuren werden wir uns richtig reinhängen und versuchen, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Neben unseren beiden Rotsündern Egzon Shabani und Ginluca Rossi, fallen noch Sefa Gözütok, Jeison Mendoza, Can Esen und Samuel Schroeder aus. Bei mir selbst stehen die Chancen bei 50:50.

Heinz-Martin Walther (SV Altwiedermus)
Zu Frage 1: Wir sind als Neuling gut in der Klasse angekommen, diesbezüglich können wir uns wirklich nicht beschweren. In einigen Spielen haben wir Lehrgeld bezahlt. Das 1:4 in Erlensee auf Kunstrasen möchte ich nicht bewerten. Offensiv agieren wir sehr gut, denn wir spielen uns in jedem Spiel etliche Chancen heraus. Von den Gegentoren her müssen wir noch etwas gefestigter werden.
Zu Frage 2: Das ist ausgesprochen schwer zu beantworten. Obwohl wir bei Rosenhöhe Offenbach gewonnen haben, war das eine richtig gute Mannschaft. Bei Erlensee muss man abwarten, wie die Crew auf Naturrasen zurechtkommt.
Zu Frage 3: Bei sechs Absteigern ist das schwer zu sagen. Wer erst mal da hinten drinsteht, hat es schwer, wieder rauszukommen.
Zu Frage 4: Wir sind auch noch nicht über den Graben drüber. Der Kader ist im Moment sehr klein, denn mit Andreas Schelle, Redon Strati und Mark Reutzel fehlen drei Langzeitverletzte. Ohne weiteres Verletzungspech könnte Platz sieben drin sein.
Zu Frage 5: Ich kann jetzt nicht sagen, dass wir nach Somborn fahren und Unentschieden spielen wollen. Niklas Laumer kehrt nach seiner Rotsperre in den Kader zurück. Kleine Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen der angeschlagenen Akteure Cedric Liuzzo und Kevin Lehr.

Spendenübergabe bei den Barbarossakindern e.V.

Die Spende aus dem Spiel SV09 Somborn gegen den FSV Bad Orb wurde diese Woche an die Barbarossakinder e.V. übergeben. Beide Vereine verzichteten auf die Einnahmen des Pokalspiels und sammelten Spenden während des Matches. Auf der Kinderstation in den Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen freute sich die Barbarossakinder über 555€.

B-Jugend holt DEN „Dreier“

Die B-Jugend des SV09 siegt im Freitagsspiel gegen die JSG aus Jossgrund mit 2:1 Toren. Nach langer Durstrecke ist das der erste „Dreier“ des neuformierten Teams. Die Mannschaft und die Trainer Michael Schmatloch und Dennis Loch haben sich diesen ersten Sieg lange verdient und erarbeitet. Wir gratulieren dem Team! Einfach klasse, wie Ihr an Euch geglaubt habt und nun belohnt worden seid.

GNZ 06.11.2017 – A-Team

Gäste schlagen sich wacker

JSK Rodgau – SV Somborn 6:3 (2:1)

Fußball (gük). Der SV09 Somborn hat trotz der 3:6-Niederlage bei der JSK Rodgau eine ansprechende Leistung gezeigt. Mit dem allerletzten Aufgebot hielten die Gäste über 70 Minuten gut mit, erst in der Schlussphase kam der klare Sieg der Gastgeber zustande.
Auf dem Kunstrasenplatz erzielte Javier Romero nach einer schönen Kombination die Gästeführung. Nico Klein glich Mitte der ersten Halbzeit mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1 aus. Fast mit dem Pausenpfiff köpfte Stefan Schweier zum 2:1 ein, als Gästetorwart Marcel Menslage am Ball vorbeigriff.
Somborn bewies nach dem Seitenwechsel Moral. Eine schöne Flanke von Marcel Beganovic verwertete Nico Laubach zum 2:2. Dominik Götze schoss die Gastgeber erneut in Führung. Eine schöne Spielverlagerung von Sahlih Karakaya schloss Abdullah Yildiz zum 3:3 ab. In der letzten Viertelstunde fehlte den Gästen die Cleverness. Götze vollendete zur 4:3-Führung.
Somborn riskierte jetzt alles und ging auf das 4:4, dadurch ergaben sich für die Gastgeber Räume für schnelles Angriffsspiel. Dominik Fischer gelang das 5:3. Eine Minute vor dem Abpfiff machte der eingewechselte Zakaria Ajiou das halbe Dutzend voll.

Statistik

JSK Rodgau: Hessberger — Akkert (69. Cölsch), Schweier, Dejanovic, Binder, Hitzel, Heegen (55. Sozzo), Klein, Götze, Fischer, Neteoui-Flores (84. Ajiou).
SV09 Somborn: Menslage — Karakaya, Besnik Shabani, Preis, Romero, Aydin, Laubach, Beganovic, Mert, Mendoza, Yildiz (74. De Carvalho).
Schiedsrichter: Siefert (Beerfelden).
Zuschauer: 45.
Tore: 0:1 Romero (17.), 1:1 Klein (25.), 2:1 Schweier (45.), 2:2 Laubach (50.), 3:2 Götze (59.), 3:3 Yildiz (70.), 4:3 Götze (74.), 5:3 Fischer (81.), 6:3 Ajiou (89.).
Beste Spieler: Götze (Rodgau) — Geschlossen (Somborn).

GNZ 06.11.2017 – B-Team

Schaffrath lässt den Somborner Knoten platzen

SKG Mittel-Gründau II – SV09 Somborn II 1:3 (1:1)

Riesenjubel beim Tabellenvorletzten, der sich im 16. Saisonspiel seinen zweiten Sieg sicherte. „Der Knoten muss doch endlich einmal platzen“, hatte vor der Partie Gästespielertrainer Steffen Schaffrath gemeint. Und er selbst hievte sich mit seinen zwei Toren zum „Matchwinner“.
In der ausgeglichenen Partie mit Torchancen auf beiden Seiten, die jedoch überhastet vergeben wurden, markierte in der vierten Minute Robin Valenti mit einem Flachschuss vom 16-Meter-Eck das 1:0. Davon keineswegs geschockt, glich Steffen Schaffrath schon drei Zeigerumdrehungen später zum 1:1 aus. Christian Hölzingers Schuss wehrte Torwart Florian Kottisch nach vorne ab und der Gästespielertrainer brauchte den Ball nur noch in das leere Tor zu schieben. In der 16. Minute zog Hölzer die Kugel an die Latte — und nach der Pause fiel der Gastgeber zusammen.
Somborn spielte auf Sieg, in der 53. Minute strich ein 30-Meter-Freistoß von Oguz Mert, nicht einmal unhaltbar, flach in das untere Eck. Sieben Minuten später machte das Schlusslicht den Sack endgültig zu: Steffen Schaffrath überlistete den SKG-Keeper aus 16 Metern mit einem feinen Lupfer. Und kurz vor dem Spielende wäre fast noch das 1:4 fällig gewesen, wenn nach einem Alleingang Benjamin Dompreh nicht den Torwart angeschossen hätte.
Schiedsrichter: Helbig (Ronneburg).
Zuschauer: 15.
Tore: 1:0 Valenti (4.), 1:1 Schaffrath (7.), 1:2 Mert (53.), 1:3 Schaffrath (60.).
Beste Spieler: Schaffrath (SVS II).

GNZ vom 01.11.2017 – A-Team

Zortuk-Elf klebt das Pech weiterhin am Stiefel

SV09 Somborn – Germania Klein-Krotzenburg 1:2 (0:1)

Fußball (gük). Dem SV09 Somborn bleibt das Pech treu: Gegen Germania Klein-Krotzenburg setzte es eine ganz bittere 1:2-Heimniedeflage. Der stehts um Objektivität bemühte Pressesprecher Jürgen Müller machte Schiedsrichter Wettels mit zum Sündenbock, weil dieser eine laut SVS-Sprecher überzogene Rote Karte gegen Gianluca Rossi gezogen hatte.
Ähnlich wie beim Auswärtsspiel in Marköbel geriet Somborn gleich zu Beginn ins Hintertreffen. Eine Rechtsflanke schweißte Gästespie1er Anton Hofmann volley zum 0:1 ein.
Danach schnürte der SVS die Gäste ein und ließ reihenweise gute Tormöglichkeiten liegen. Jose De Carvalho schoss einen Freistoß knapp vorbei. Tuncay Zortuks Kopfball kratzte Gästetorwart Marcel Aschenbach raus.
Bei einem Zweikampf im Mittelfeld gingen Somborns Rossi und Gästespieler Francesco Zocco im Zweikampf zu Boden, dabei soll Zocco im Liegen nachgetreten haben, wie Somborns Pressewart Müller die Szene schilderte. Schiedsrichter Wettels zeigte allerdings beiden Spielern die Rote Karte.
Auch in den zweiten 45 Minuten bemühte sich Somborn, Schüsse von Marcel Beganovic und Mustafa Aydin verfehlten knapp das Ziel. Nach 68 Minuten fühlten sich die Platzherren abermals benachteiligt. Bei einem Zweikampf zwischen SVS-Akteur Michael Preis und Filippo Serra ging der Gästespieler im Strafraum zu Boden und bekam einen Elfmeter. Serra selbst trat an und vollstreckte zum 0:2.
Auch danach kämpfte Somborn unverdrossen weiter. Nach 84 Minuten legte Beganovic seinen ganzen Frust in einen Freistoß aus 22 Metern und knallte die „Pille“ zum 1:2 in den oberen Giebel. Es sollte allerdings erneut nicht für etwas Zählbares reichen.
Somborns Preis sah in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte.

Statistik

SV09 Somborn: Menslage — De Carvalho (75. Mert), Preis, Rossi, Romero (57. Schroeder), Aydin, Mendoza (81. Esen), Laubach, Zortuk, Yildiz, Beganovic.
Klein-Krotzenburg: Aschenbach — Eckert (67. Iantorno), Tomic, Zocco, Akcay, Doschek, Tobias Kaufmann, Herth, Serra, Hofmann (58. Protzel), Hajzeraj.
Schiedsrichter: Wettels (Fulda).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Hofmann (2.), 0:2 Serra (69./FE), Beganovic (84.).
Gelb-Rote Karte: Preis (90.+3/Somborn).
Rote Karte: Rossi (34./Somborn), Zocco (34./Klein-Krotzenburg).
Beste Spieler: Preis, Zortuk (Somborn) – Akcay, Herth, Serra (Klein-Krotzenburg).

GNZ vom 01.11.2017 – B-Team

SV09 Somborn II — Germania Horbach 0:5 (0:2)

Das Freigericht-Derby zwischen Schlusslicht SV09 Somborn II und Tabellenführer Germania Horbach war wie erwartet eine klare Angelegenheit. Spielertrainer Thomas Amrhein hielt seinen Kasten sauber, und vorne sorgte Damian Krebs schon in der 23. Minute für die Gästeführung. Kim Marc Dorner erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff nach einem Eckball.
Wiederum Krebs, Mirko Wicklein per Foulelfmeter und der eingewechselte Yasin Tütünicmez sorgten im zweiten Abschnitt für den 5:0-Endstand.
Schiedsrichter: Wrbanatz (Offenbach).
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Krebs (23.), 0:2 Dorner (45.), Krebs (51.), Wicklein (75./FE), Tütünicmez (77.).
Beste Spieler: Shabani (SVS) – Krebs (Germania).

GNZ vom 30.10.2017 – A-Team

Blitztor für den Arbeitssieg / Gäste kassieren zwei Platzverweise

SG Marköbel – SV09 Somborn 1:0 (1:0)

Fußball (gük). Für den SV09 Somborn wird die Lage im Tabellenkeller prekärer. Beim Gastspiel in Marköbel hängte sich die Mannschaft aus dem Freigericht voll rein, kassierte am Ende aber eine bittere 0:1-Niederlage. Als bitteren „Beigeschmack“ gab es für den SVS noch die Rote Karte gegen Egzon Shabani nach einer Tätlichkeit, wie SGM-Sprecher Luca Topitsch vermeldete.
Der erste Angriff der Gastgeber führte gleich zum Führungstor. Daniel Schabet passte nach innen und Marcel Gerken versenkte den Ball zum 1:0.
In der Folgezeit ging es rauf und runter mit Vorteilen für die Gastgeber. Gegen Schabet war Somborns Torwart Marcel Menslage auf der Hut. Mitte der ersten Halbzeit zielte Somborns Jeison Mendoza über das Tor. Auch ein Distanzschuss von Javier Romero flog vorbei. Auf der Gegenseite war Kuhl frei durch, doch Somborns Torhüter Menslage  hielt stark.
Nach dem Wechsel waren zunächst die Gastgeber besser im Spiel. Einen Kopfball von Marköbels Christian Karges hielt Menslage stark. 20 Minuten vor dem Ende sah Gästespieler Salih Karakaya die Ampelkarte. Dann hatten die Gäste Pech. Egzon Shabanis Flanke wurde immer länger und landete an der Querlatte. Kurz darauf sah Shabani Rot. Für Marköbel war es ein Arbeitssieg, während Somborn weiter das Pech an den Stiefeln klebt.

Statistik

SG Marköbel: Sticher — Naumann, Marx, Karges, Vetchel, Michel Völke, Nacci (73. Kayalar), Gerken, Schabet, Strüter (55. Oppermann), Kuhl (87. Reuthal).
SV09 Somborn: Menslage — Karakaya, Preis, Zortuk, Romero, Mendoza, Aydin, Laubach (72. Rossi), Beganovic, Yildiz (82. De Carvalho), Egzon Shabani.
Schiedsrichter: Wenzek (Darmstadt).
Zuschauer: 85.
Tor: 1:0 Gerken (2.).
Gelb-Rot: Karakaya (70. Somborn).
Rot: Egzon Shabani (81. Somborn)
Beste Spieler: Vetchel, Marx, Schabet (Marköbel) — Preis (Somborn).

GNZ vom 30.10.2017 – B-Team

SV Pfaffenhausen II – SV09 Somborn II 2:1 (1:0)

In der hart umkämpften Begegnung markierte Max Bauer in der 21. Minute mit einem tückischen Freistoß-Aufsetzer aus 25 Metern über Torwart Harald Bossert die Führung.
In der zweiten Hälfte wurden die Gäste stärker und bestimmten das Spiel. Trotzdem erzielte Dominik Amberg nach Vorarbeit von Scheidt und März aus kurzer Distanz das 2:0. Das 2:1 von Geza Heide, der mit der Fußspitze schneller als ein Abwehrspieler war, kam für das Schlusslicht zu spät.
SR: Schröder (Eschenrod). Z: 20.
Tore: 1:0 Bauer (21.), 2:0 Amberg (84.), Heide (85.).
Beste Spieler: Scheidemantel, Scheid, Torwart Maach (SVP II) — Adam, Heide (SVS II)

GNZ vom 27.10.2017

Somborner Sorgen

Bricht dem kriselnden Gruppenligisten im Winter der Kader weg?

Fußball (mih). Die Situation ist ernst. Sportlich steht der SV09 Somborn in der Gruppenliga Frankfurt Ost auf dem letzten Tabellenplatz. Nach dem 0:4 gegen das bisherige Schlusslicht FSV Bad Orb läuten die Alarmglocken. Und auch die zweite Mannschaft macht es nicht besser, ist ebenfalls Tabellenletzter in der Kreisliga B Gelnhausen. Nicht der Abstieg beider Mannschaften ist die große Gefahr, sondern dass beide Teams in der Winterpause auseinanderfallen könnten, weil es den Spielern und Trainern keinen Spaß mehr macht, Woche für Woche zu verlieren.
Der junge Erstmannschaftstrainer Tuncay Zortuk warnt deshalb: „Wenn im Winter personell nichts passiert, haben wir ein ganz droßes Problem.“ Zortuk: „Wir sind in der Offensive von einem Mann abhängig. Wenn Sefa Gözütok nicht spielt, geht garnichts. Das darf nicht sein.“ Gözütok fiel gegen Bad Orb mit einer Muskelverletzung aus. Seine Rückkehr wird erst in einigen Wochen erwartet.
Vereinschef Horst Rinkenberger sagt: „Ich bin etwas sprachlos. Beim B-Team kann ich es eigentlich nicht verstehen. Die Spieler haben es drauf. Warum es immer wieder zum Zusammenbruch kommt, liegt vielleicht daran, dass sie sich nicht an die taktische Disziplin halten. Oftmals rennt jeder für sich nach vorne.“
Beim Gruppeliga-Team sei das etwas anders gelagert. „Wir hatten einen großen Umbruch.“ Rinkenberger weiß, dass der Weg wohl zurück in die Kreisoberliga Gelnhausen führen wird, was kein Beinbruch sei. Dass die Mannschaft im Winter auseinanderfällt, glaubt er nicht. „Die Spieler wissen auch, dass sie den Anspruch hatten, Gruppenliga zu spielen. Da kann man nicht einfach so mitten in der Saison gehen. Das wissen sie auch.“
In der nächsten Woche soll es ein Gespräch mit Trainern und Spielerrat geben, um die Situation besser analysieren zu können. Die Vorgabe für die nächsten Spiele sei einfach, sich gut aus der Affäre zu ziehen. „Wir können das Spiel nicht machen, deshalb müssen wir jetzt die Defensive stärken, damit wir nicht mit 150 Gegentoren aus der Saison gehen. Rinkenberger sagt auch: „In der derzeitigen Situation hilft es nicht weiter, wenn wir ein, zwei gute Leute verpflichten. Das bringt uns nichts. Die Mannschaft trainiert ja gut, nur am Spieltag zeigt sie nicht was sie kann. Vor einigen Jahren hatten wir schon einmal eine ähnliche Situation, dann kam Michael Mohr und wir haben nur noch ein Spiel verloren, in der Rückrunde. Das kann nicht jedes Mal gelingen. Aber vielleicht gibt es doch einen Ruck nach den Gesprächen“, hofft Rinkenberger, dass es wieder aufwärts geht.